Bundesweite Einsatz von Pflegekräften

MDK

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MDK

Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) ist die Nachfolgeinstitution des häufig noch umgangssprachlich zitierten Vertrauensärztlichen Dienstes in der gesetzlichen Krankenversicherung

Aufgaben für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

Der MDK arbeitet im Auftrag der gesetzlichen Krankenkassen. Laut fünftem Sozialgesetzbuch soll er die Kassen auch in allgemeinen Grundsatzfragen beraten. Hauptsächlich führt er aber Einzelfallbegutachtungen durch. Die Aufgaben des MDK für die Krankenversicherung sind (und waren auch bislang) in § 275 SGB V geregelt.
Begutachtungen für die Krankenversicherungen

Der MDK soll dazu beitragen, dass die Versicherten Leistungen erhalten, die dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse entsprechen und gleichzeitig wirtschaftlich vertretbar sind. Versicherte sollen entsprechend ihrem Bedarf versorgt werden. Die Ressourcen sollen für Leistungen verwendet werden, deren evidenzbasierter Nutzen und Qualität nachgewiesen ist. Es sollen einerseits medizinisch notwendige Behandlungen gewährleistet werden, andererseits unnötige oder sogar schädliche Eingriffe vermieden werden. Deshalb sind die Krankenkassen verpflichtet, in gesetzlich bestimmten Fällen oder wenn es die Erkrankung bzw. der Krankheitsverlauf des Versicherten erfordert, eine gutachterliche Stellungnahme des Medizinischen Dienstes einzuholen. Diese beziehen sich zum Beispiel auf Fragen der Krankenkasse zur:

  • Arbeitsunfähigkeit
  • Notwendigkeit, Art, Umfang und Dauer von Rehabilitationsleistungen
  • Verordnung von Arznei-, Verband-, Heil- und Hilfsmittel
  • Notwendigkeit und Dauer einer Krankenhausbehandlung sowie zur Abrechnung einer Krankenhausbehandlung
  • Notwendigkeit und Dauer von häuslicher Krankenpflege

Die Medizinischen Dienste gaben im Jahre 2017 insgesamt 5.778.000 sozialmedizinische Stellungnahmen für die gesetzlichen Krankenkassen ab.

 

Pflegebegutachtung

Mit dem Pflegestärkungsgesetz II wurde zum 1. Januar 2017 der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff in die Pflegeversicherung eingeführt. Dadurch veränderte sich das Begutachtungsverfahren zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit grundlegend – Maßstab ist heute der Grad der Selbstständigkeit des Pflegebedürftigen. Bei der Begutachtung kommt es nicht mehr darauf an, festzustellen, wie viele Minuten Hilfebedarf ein Mensch beim Waschen und Anziehen oder bei der Nahrungsaufnahme hat. Im Mittelpunkt steht jetzt die Frage, wie selbstständig der Mensch bei der Bewältigung seines Alltags ist – was kann er und was kann er nicht mehr bzw. wobei braucht er wie viel Hilfe?

Dazu werden seine Fähigkeiten umfassend in allen Lebensbereichen begutachtet: Mobilität, kognitive und kommunikative Fähigkeiten, Verhaltensweisen und psychische Problemlagen, Selbstversorgung, Umgang mit krankheitsbedingten Anforderungen und Belastungen, Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte.

Bei der Begutachtung von Pflegebedürftigkeit zu Hause oder im Pflegeheim

  • prüft der MDK das Vorliegen der Voraussetzungen für Pflegebedürftigkeit
  • empfiehlt er einen Pflegegrad
  • schlägt er Maßnahmen zur Prävention und Rehabilitation vor
  • gibt er Empfehlungen über die Art und den Umfang von Pflegeleistungen ab
  • formuliert er Hinweise zu einem individuellen Pflegeplan

Die Grundlage für die Begutachtung bilden Begutachtungsrichtlinien, die online frei zugänglich sind, so dass der pflegende Angehörige sich informieren kann.

Auch wird dem Begutachteten eine ausführliche Dokumentation der Befragung zugesandt.

Weblinks

  • www.mdk.de – Bundesweites MDK-Portal mit Informationen zur Arbeit des Medizinischen Dienstes sowie Links zu allen MDK
  • www.mds-ev.de – Internetseite des MDS
  • DIMDI

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